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  • Genealogie der Smole

    Woher kamen die Smole?

    Das Elternhaus meiner Mutter, welche mit Mädchennamen Smole hieß, ist seit mehr als 280 Jahren in Familienbesitz. Eine Kontinuität über so einen langen Zeitraum konnte ich bei anderen Linien meines Stammbaumes bis jetzt noch nicht feststellen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erscheinen die Smole im Landgericht Finkenstein. Doch woher kamen sie?

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  • Die Kofler

    Der Ursprung der Kofler

    Kofler/Koffler ist ein recht weit verbreiteter Name. Die größte Dichte an Koflers in Relation zur Einwohnerzahl befindet sich aber im Bezirk Villach-Land. Hier gibt es an die 150 Telefonanschlüsse unter diesem Namen. Absolut gesehen gibt es die meisten Träger dieses Familiennamens in Innsbruck und Innsbruck-Land (ca. 250). Auch in Osttirol ist er stark vertreten.

    Den Ursprung hat der Name in der Bezeichnung Kofel/Kobel für eine Erhebung oder einen Berggipfel. Der Familienname zählt zur Gruppe der Wohnstättennamen, das sind ein Namen, welche etwas über die Örtlichkeit aussagen, in der der erste Namensträger gelebt hat. Der erste Kofler war demnach wohl ein Bauer, welcher seinen Hof auf einem Hügel hatte. Der ebenso verbreitete Familienname Kobler bedeutet dasselbe. In den älteren Urbaren der Grundherrschaft Finkenstein findet sich ein deutlicher Beleg, dass aus deinem „Blasy am Khofl“ ein „Blase Khoblar“ (Blasius Koblar/Kofler) wurde. Der betreffende Hof in Untergreuth liegt auf einem Hügel und trägt auch heute noch den Vulgonamen Kobuar/Kobvar.

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  • Geschichte der Gallobitsch

    Gallobitsch

    … Golowitsch, Golobič, Galowitsch und viele weitere Varianten existieren in Österreich von meinem Familiennamen. Der Name ist hauptsächlich in Kärnten, Steiermark und Burgenland verbreitet, was keine Überraschung ist. Der Name ist südslawischen Ursprungs und die ersten Namensträger kamen vor Jahrhunderten aus dem Gebiet von Kroatien und Slowenien ins heutige Österreich. Meine Nachforschungen führten mich in die Untersteiermark.

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  • Trauungsindex St. Stefan-Finkenstein

    Diese Datenbank basiert auf den Index zu den Trauungsbüchern der Pfarre St. Stefan-Finkenstein. Es wurden nur die Eheschließungen im Zeitraum von 1660 bis 1752 aus dem ersten Trauungsbuch erfasst. Die Einträge wurden aus dem analogen Index übernommen, bei zweifelhaften Einträgen wurde im Originalbuch nachgeschaut. Der analoge Index ist vermutlich in den 1930er Jahren entstanden. Der Ersteller hatte damals die Familiennamen an die geläufige Schreibweise angepasst, soweit er diese zuordnen konnte.

    Zum Trauungsbuch I ist zu beachten, dass dieses eine große Lücke zwischen 1688 und 1704 aufweist. In diesem Zeitraum hat der Pfarrer — aus welchen Gründen auch immer — keine Eintragungen gemacht.

    Hier geht es zur Datenbank: Trauungen St. Stefan-Finkenstein

  • Ahnenforschung – Vorläufiger Endstand

    Nach vielen Jahren intensiver Forschung habe ich nun eine Ahnentafel im pdf-Format erstellt, welche ich aufgrund der Größe in einem Copyshop ausplotten musste. Herausgekommen ist dabei eine 3,5 m lange Papierrolle, welche 626 Ahnen verteilt auf bis zu 13 Generationen darstellt. Diese Ahnentafel stellt den vorläufigen Endpunkt in meiner Forschung da. Die Matriken sind nun großteils ausgeschöpft. Es gibt aber noch einige Linien, bei denen ich die Vorfahren mangels zusätzlicher Hinweise nicht eindeutig identifizieren konnte. Weiters sind auch die Vorfahren im heutigen Slowenien noch großteils unerforscht.

    Warum tu ich mir sowas an? Die Antwort ist einfach: Das Interesse an der Vergangenheit und den eigenen Wurzeln treibt mich an, meine Ahnen zu erforschen. Und fängt man einmal damit an, entwickelt sich daraus eine Art Sucht, eine Neugierde und Herausforderung weitere Personen zu finden, vielleicht auch Einblicke in ihre Lebensgeschichte zu bekommen. Auch wenn alles weit zurück liegt, tragen wir auch immer etwas von dieser Vergangenheit in uns. Unser persönliches Umfeld und unser Lebensraum ist das Ergebnis einer historischen Entwicklung. Wie es sich gezeigt hat, stehe ich mit meinem Interesse nicht alleine da. Die Ahnenforschung hat sich bereits zu einer Art Volkssport entwickelt, angespornt auch durch die zunehmende Verfügbarkeit genealogischer und historischer Fakten im Internet. Ein weiterer Aspekt dieser Sammung von Personendaten ist auch die Aussicht, weitschichtige Verwandte ausfindig zu machen. Es entsteht die Einsicht, dass wir ja doch irgendwie alle verwandt sind.

    Wie geht es weiter? Die Forschung hat noch lange kein Ende erreicht. Ziel ist es, bei einzelnen Linien jenseits der Kirchenbücher noch weitere Informationen über grundherrschaftliche Aufzeichnungen herauszufinden. Weiters hoffe ich, dass die slowenischen Matriken irgendwann einmal online verfügbar sind.  Besonders interessant ist es ja, wenn man neben den nüchternen Personenstandsdaten auch noch Geschichten ausgraben kann. Eine spannende Quelle sind hierbei Gerichtsprotokolle oder alte Zeitungen. Im Geschichtsunterricht ist man zumeist nur mit den Geschichten der großen Lenker, Denker und Köpfe der Weltgeschichte konfrontiert. Viel spannender finde ich es, wenn man die Geschichte und Lebenswelt der eigenen Vorfahren, der zumeist einfachen Bauern, Handwerker und Dienstleute, kennenlernt. Wenn man sich fragt, wie diese gehaust, sich ernährt, gearbeitet und gelebt haben. Mit welchen Problemen sie konfrontiert waren. Da wird einem schnell bewusst, dass wir es heute gar nicht so schlecht haben – jedenfalls nicht in materieller und politischer Hinsicht.

     

     

  • Impressum


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  • Datenbanken

    Hier gibt es eine Übersicht über alle auf dieser Website befindlichen Datenbanken

  • Trauungsindex Arnoldstein

    Für den Index wurden die Trauungen der Bücher Tom. I (1653 bis 1702) und III (1719 bis1811) der Pfarre Arnoldstein herangezogen. Die Trauungen aus dem Buch I (es beinhaltet auch Taufen und Sterbefälle) wurde vollständig erfasst, jene aus dem Buch III nur bis 1750. Für den Zeitraum 1702 bis 1719 (Buch II) haben sich keine Trauungseinträge erhalten.

    Erfasst wurde der Name des Bräutigams sowie der Braut, weiters das Datum der Eheschließung sowie ein Hinweis, ob es sich um einen Witwer resp. eine Witwe handelt.

    Bei der Erfassung wurde die Schreibweise der Familiennamen originalgetreu übernommen und bei Kenntnis der jetzigen Schreibweise diese nach einem Schrägstrich beigefügt. Bei der Namenssuche ist zu beachten, dass es früher mehr noch als heute keine einheitliche Schreibweise gab. Eintragen wurde vom Priester rein nach dem Gehör. So gibt es eine große Bandbreite an Varianten eines Familiennamens. Einst wurden manche Familiennamen auch anders ausgesprochen und damit auch anders niedergeschrieben, als es heute üblich ist – oft auch in dialektaler Form.

    Beispiele für Namensvariationen – abwandlungen:

    • Sršen = Serschen = Serschön/Sehrschön
    • Wurian = Burian
    • Cuggi = Gugei = Kugej = Kugy = Kugi
    • Krembser = Kremser
    • Kraner = Krainer
    • Kreizer = Kreuzer
    • Ahsög = Asseg
    • Ahsinger = Assinger
    • Klanznigg = Glantschnig
    • Apriesnig = Oprießnig
    • Colben = Kolbm = Kolm = Kulm
    • Fukar = Fuker = Fugger

    Im Suchfeld kann nach einem Namen gesucht werden, wobei auch die Eingabe von Buchstabenfolgen möglich ist. Bei der Suche sollte man mit verschiedensten Schreibweisen experimentieren.

    Hier geht es zur Datenbank: Trauungen Arnoldstein

  • Indizierte Matriken

    Indizes helfen beim Auffinden von gesuchten Einträgen in Kirchenbüchern. Leider gibt es nicht von jedem Matrikenbuch einen Index. So ist man gezwungen, sich Seite für Seite durchzuarbeiten, um eine bestimmte Person zu finden. Bei umfangreichen Büchern die dann vielleicht noch in einer schwer leserlichen Schrift gehalten sind, ist das mit einem großen Zeitaufwand verbunden.

    Im Zuge meiner Ahnenforschung musste ich immer wieder die selben Bücher zur Hand nehmen, da mehrere Personen oder Familien im selben Buch vorkommen. Ein Index besteht bei den älteren Matriken nur in den seltensten Fällen, wenn ein Pfarrer diesen einst angelegt hat. Ich beschloss deshalb, selbst einen Index in Form einer Excel-Tabelle anzulegen. Das erleichtert die Arbeit ungemein. Mit der Suchfunktion ist ein Name schnell gefunden.

    Geburtsbuch I der Pfarre Maria GailMittels Index konnte ich schon einige Personen identifizieren, welche ich sonst nie gefunden hätte. Das Problem ist nämlich, dass die Schreibweise der Nachnamen oft sehr abenteuerlich ist. Über die Vornamensuche wird man manchmal eher fündig, jedoch nur, wenn es sich um einen eher seltenen Vornamen handelt. Es hat sich gezeigt, dass in vielen Büchern statt der Familiennamen, Vulgonamen verwendet wurden. Und selbst diese waren nicht immer die selben. So findet man in meiner Genealogie z.B. die selbe Familie unter den Namen Kofler, Koblar, Truntschitsch, Mayr. Mayr ist der Vulgoname, Truntschitsch möglicherweise ein älterer Vulgonamen des selben Hofes oder des Hofes, wo die Familie vorher gelebt hat. Und das ist nicht der einzige Fall in meiner Ahnenreihe, bei dem es eine Diskrepanz in der Schreibweise der Nachnamen gibt. Ein Index erleichtert deshalb die Arbeit wesentlich. Bei eher seltenen Vornamen lässt sich die richtige Person schnell identifizieren, Geschwister einfach feststellen.

    Ich habe mich bei der Indizierung ganz an die üblichen Standards gehalten. Erfasst wurden nur die Namen, das Datum, die Seitenzahl. Bei den Sterbeeinträgen wurde, wenn vorhanden, auch das Lebensalter sowie der Familienstand erfasst. Das erreichte Lebensalter wurde meistens geschätzt und stellt nur einen groben Orientierungspunkt dar, tatsächlich war es meistens niedriger. Je höher angegeben, desto größer sind die Abweichungen. Der Unterschied kann schon mal 10 bis 20 Jahre ausmachen. Bei Geburten wurden uneheliche Geburten in einer eigenen Spalte vermerkt und bei Trauungen angegeben, ob ein Witwer oder eine Witwe geheiratet hat.

    Folgende Bücher der Diözese Gurk-Klagenfurt wurden indiziert:

    Pfarre Arnoldstein:

    • Geburtsbuch I (1653-1690)
    • Trauungsbuch I (1653-1702)
    • Trauungsbuch III (1719-1811) (nur Zeitraum 1719-1750 indiziert, Buch II fehlt leider)

    Pfarre Fürnitz:

    • Geburtsbuch I (1651-1697)
    • Geburtsbuch II (1701-1733)

    Pfarre Maria Gail:

    • Geburtsbuch I (1666-1723)
    • Geburtsbuch II (1723-1752)

    Pfarre St. Stefan – Finkenstein:

    • Trauungsbuch I (1660-1752) (Lücke zwischen Juni 1686 und Jänner 1705)
    • Sterbebuch I (1660-1705) (Lücke zwischen Juni 1686 und Jänner 1705, auch außerhalb dieses Zeitraums sehr lückenhaft)
    • Sterbebuch II (1705-1743) (ebenfalls lückenhaft)

    Einige Indizes sind nur nach erfolgter Anmeldung sichtbar.

    Indizes in der Datenbank:

  • Kärntner Matriken online

    Zu Beginn des Jahres 2016 wurden die ersten digitalisierten Matriken der Diözese Gurk online gestellt. Es wurde mit den Pfarren mit dem Anfangsbuchstaben A begonnen. Mit heutigem Stand (12.02.2016) sind alle Pfarren bis zum Buchstaben F online. Die Kärntner Diözese ist somit dem Beispiel anderer gefolgt. Zuletzt wurden im letzten bzw. vorletzem Jahr die Matriken der Steiermark und Tirols ins Internet gestellt.

    Wie einige andere Diözesen hat sich auch die Kärntner Diözese für die beliebte Plattform Matricula.info entschieden. Nun ist schon der größte Anteil der österreichischen katholischen Matriken im Internet verfügbar. Ausständig sind lediglich noch die Diözesen Salzburg und Eisenstadt (Burgenland).

    Die Familienforschung in Kärnten ist nun einfacher geworden. Bis 2019 sollen die Matrikenbücher aller 336 Pfarren der Diözese Gurk vollständig digitalisiert und online verfügbar sein. Hat man früher mindestens 4 Monate vorher für einen Termin im Archiv der Diözese Gurk ansuchen müssen, so kann man nun bequem von zu Hause aus die Matriken durchsuchen. Ein großer Vorteil ist auch, dass man einige Bücher, welche wegen dem schlechten Erhaltungszustand nur als schlecht lesbare Kopien im Lesesaal zur Verfügung standen, nun als hochauflösende Farbdigitalisate betrachten kann. Auch die vorhandenden Indizes wurden digitalisiert und vereinfachen die Suche nach bestimmten Geburts-, Trauungs- oder Sterbeeinträgen.

    Was die Einsicht betrifft, unterliegt diese gesetzlichen Bedingungen. Einträge aus Geburtsbüchern jünger als 100 Jahre sind gesperrt. Trauungs- und Sterbebücher sind bis 1939 freigegeben. Ab diesem Jahr sind dann ohnehin die Standesämter für die Beurkundungen verantwortlich.

    Das einzige, was dem Anfänger Schwierigkeiten bereiten wird, ist das Lesen der Kurrentschrift und das Verstehen alter oder lateinischer Begriffe. Dagegen hilft Weiterbildung. Es gibt eine Vielzahl von Kursen, Webseiten und Literatur zu diesem Thema. Hilfe bietet auch die Facebookgruppe Ahnenforschung Kärnten, Krain und Küstenland.